
Diese Veranstaltung wird aufgezeichnet. Das Audiosignal Ihrer Wortmeldungen wird aufgezeichnet. Ihr Videosignal wird nicht aufgezeichnet.
Die Webseite wir zeitnah neu die offenen Fragen, welche Sie eingereicht haben, enthalten.
Zuerst müssen jedoch die Noten kommuniziert werden.

Zusammenhang mit Lehrbuch
Der Zusammenhang mit dem Lehrbuch ist durch das Kapitel «Lernen» gegeben, welches z.B. auch auf die Thematik des verteilten Lernens eingeht.
Hintergrund: Verteiltes Lernen, Korrektive Rückmeldungen, Abruftraining und Multimodales Kodieren sind bewährte Prinzipien, die nachweislich zu nachhaltigem Lernen beitragen können (vgl. z.B. Reber & Rothen, 2018)
Forschungsfrage: Inwiefern verstärken sich diese Lernprinzipien gegenseitig?
N = 79 (M = 39.7 Jahre, SD = 15.5)
48 Wortpaare (Deutsch – Finnisch)
Gemischtes 3 x 2 x 2 x 2 Design


Tipp
Im Video Working Memory wird ca. bei Minute 11:09 und 41:15 von einer Spanne von ca. 5 gesprochen. Geht es hier somit nicht um die Digit Span von 7 ± 2? Ist folgende Unterscheidung verschiedener Spannenmasse korrekt?
Visual Span = Musterspanne? (ca. 4 Slots)
4 Chunks im episodischen Puffer und in Cowan’s embedded process model
Kurzzeitgedächtnis: Speichern (simple span; 7 +/- 2 von Miller)
Arbeitsgedächtnis: Speichern und Manipulieren (complex span)
Arbeitsgedächtnisspanne: Bezeichnung für eine Reihe komplexer Gedächtnisaufgaben, bei denen eine gleichzeitige Speicherung und Verarbeitung erforderlich ist.
Spannenmasse korrelieren mit höhren kognitiven Funktionen (z.B. IQ, Sprachfähigkeit etc. ➞ Korrelationen fallen mit Arbeitsgedächtnispannen bedeutender aus)
Chunking / Gruppenbildung: Der Prozess, bei dem eine Reihe von Elementen zu einer einzigen Gruppe zusammengefasst wird, in der Regel auf der Grundlage von Langzeitgedächtnis.
Forumsfrage zu K4, S. 91: Bei der Operation Span folgt auf ein zu merkendes Wort eine Rechnung. Wäre in diesem Fall die Rechnung als proaktive Interferenz das Element, das den Abruf des nächsten Wortes stören würde? Also die Rechnung entspräche dem «earlier item», das im Wettstreit um den Abruf des nachfolgenden Wortes interferiert? Oder wie hängen die beiden Absätze zusammen?
K4. S. 91: In einer Studie (Kane & Engle, 2000) mussten die Teilnehmer drei aufeinanderfolgende Listen mit freiem Abruf merken, die jeweils auf Wörtern aus einem Satz von 10 semantischen Kategorien basierten, zum Beispiel einer Liste von Tieren, einer Liste von Farben und einer Liste von Ländernamen. Wenn dieselbe Kategorie für mehrere aufeinanderfolgende Listen verwendet wird, führt dies zu einem schlechteren Abruf späterer Listen, obwohl in jeder Liste unterschiedliche Wörter verwendet werden, was ein Beispiel für proaktive Interferenz ist (siehe Kapitel 9, S. 293). Wie vorhergesagt, stellte sich dieser Interferenzeffekt als zuverlässig größer bei Teilnehmern mit niedrigem Arbeitsgedächtnisumfang heraus. Die Leistung in der ersten Liste unterschied sich nicht, was darauf hindeutet, dass die Widerstandsfähigkeit gegen Interferenzen früherer Listen und nicht die Lernkapazität der entscheidende Faktor war.
Baddeley et al. (2020), S. 122, Abb. 5.6 (vgl. auch A. Baddeley & Longman, 1978)
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